MustBBlues
"Der Blues ist die Musik für mich, die der Hektik des Lebens den Marsch bläst." © Thomas Häntsch
14. Winter-Blues-Festival 2026 – Bremerhaven (DE_HB)
Veröffentlicht am 20. Februar 2026 um 14:45
Wer den Winterblues hat, der sollte zum Winterblues !! – „Bis zum 01. Januar 2026 gilt der Early-Bird-Preis von 20 Euro.“ Was, ein Festival mit 10 Stunden Nonstop-Blues von sechs verschiedenen Bands an fünf Spielorten, und das für nur 20 Euro-Dukaten ?? Da kann doch etwas nicht stimmen, ODER ?? Wir versuchen nun mit unserem Bericht über das 14. Winter-Blues-Festival 2026 in Bremerhaven...
...Schritt für Schritt die Haare in der bluesigen Fisch-Suppe zu finden. Schon letztes Jahr gab es im ausverkauften Haus Theater im Fischereihafen (TiF) bei zwei Superstars der europäischen Blues-Szene, Angela Cory Band aus Berlin und Virginia & Skybenders aus Schweden, zweimal tobendes Publikum und stehenden Applaus am Fließband. Saiten-Virtuose Jan Hirte war Anfang Februar 2025 bereits mit Angela Cory, Micha Maass, Martin Rose hier im Blues-Juke-Joint im Schaufenster Fischereihafen von Bremerhaven. Diesmal ist er mit seinem Quartett Jones & The Crew erneut hier im mondänen Hafen-Feier-Areal an der Weser. Txako Jones alias „Voodoo Woman“, die charismatische Frontfrau Der Crew, ist für diese 10-tägige Winter-Tour extra aus dem heimatlichen spanischen Sevilla angereist. Und sie hat gemeinsam mit ihren drei Männern, Gitarrenlegende Jan Hirte, die mosambikanische Rhythmus-Maschinerie Carlos Dalelane und dem furiosen Matthias Falkenau an der Hammond-Leslie-Orgel, früh im Jahr schon wieder eine Ochsen-Tour durch ganz Deutschland hinter sich gebracht. Am Vortag noch in Bremen-Borgfeld bei Claudia Hugenschmidt im kleinen kuscheligen Kreis als Quartett aufgetreten, kommt für die beiden Abschluss-Konzerte im imposanten TiF und im Club Alten Nähstübchen in Edewecht noch der italienische Sänger & Gitarren-Held Stef Rosen alias Slidin Wolf dazu. Bisher kein einziges Haar gefunden, im Gegenteil, denn mit der zweiten Band, den wieder formierten Harpface & The Heat aus Oldenburg, wurde die Blues-Bandbreite, von Traditionell bis Experimentell, noch einmal erweitert und besonders am Hauptschauplatz der Stimmungspegel dauerhaft im roten Bereich gehalten. Bild oben: Must B Blues Promo
Die Fisch-Suppe Bremerhaven ist wieder einmal von Käpt’n Uwe Rademacher, selbst ein erfahrener Blues-Harmonika-Spieler in der Blues-Big-Band Must B Blues, wunderbar angerichtet und alles optimal garniert und organisiert. Er stand beim Blues-Treffen in Edewecht kurz zusammen mit Jones & The Crew mit auf der Bühne und hat die 5-köfige Truppe mit seiner Harmonika verstärkt. Er hat bis zur letzten Minute an dieser sehr schönen Leuchtturm-Veranstaltung gewerkelt. An dieser Stelle auch noch einmal einen großen Applaus an die vielen ungenannten Helfer von Uwe, ebenso ein Dankeschön an die Betreiber der vier Clubs und die Sponsoren, ohne die so eine Veranstaltung in dieser Qualität heute nicht mehr durchzuführen wäre. Selbst wir waren ein Teil der Crew, denn wir waren circa 30 Stunden die Roadies von Stefano. Den haben wir auf unserem Weg vom Ruhrgebiet direkt am Haupt-Bahnhof Bremerhaven abgeholt. Er ist bepackt wie ein Maultier, E-Gitarre links, Sonor Box-Verstärker-Combo rechts, auf dem Rücken ein riesiger Rucksack. Und Christa meint, „wir Beide, plus der stattliche Stefano und das komplette Gepäck, geht das alles in unserem Mini-PKW.“ Das geht nicht nur auf der Kurzstrecke, sondern sogar auch noch am nächsten Tag zwei Stunden von Bremerhaven nach Edewecht, südwestlich von Oldenburg.
Um 19:00 Uhr geht es mit Jones & The Crew Featuring Stef Rosen im Theater im Fischereihafen (TiF) pünktlich mit der erfahrenen Blues-Ikone Txako Jones aus der Hochburg des Flamencos Sevilla los. Das charmante Aushängeschild präsentiert sich mit Glamour im hautengen, schicken gold-glitzernden Abendkleid und passenden roten Schuhwerk und hat eine hochkarätig besetzte Blues-Crew dabei. Ihre belebende Art den Blues modern zu zelebrieren macht diese internationale Allstar-Band (Spanien, Berlin, Mozambique) zurzeit zu einer der gefragtesten Blues-Attraktionen im deutschsprachigen Raum. Feinfühliger, mitreißender und tanzbarer Blues machen jeden Auftritt dieses Quartetts vor Publikum zu einem unvergesslichen Live-Erlebnis. Wer noch nicht das Vergnügen hatte das erleben zu dürfen, dem empfehlen wir die preisgekrönte EP-Konserve Soulmates (unten zwei Titel zum reinhören). Aber ein Live-Erlebnis ist bei dieser Band ein Muss. Für ein Sahnehäubchen, und damit sind die Haare Lichtjahre weit von der Suppe entfernt, sorgte unser Käpt’n Uwe Rademacher. Ein genialer Schachzug mit dem Genueser Stef Rosen ein weiteres hochkarätiges Blues-Schwergewicht aus dem Schmelztiegel Berlin an die Gestade der Weser zu locken. Und wer sich in der Welt des Jan Hirte auskennt, der weiß warum Stef eine äußerst gute Wahl als Gast war.
Bei Jones & The Crew ist dann erst einmal Halbzeitpause und es geht in der oberen Etage des Restaurant Dock IV mit dem norddeutsches Blues-Rock-Projekt Black Mojo Crew weiter. Hier sorgte Front-Lady Anja Dammasch und ihre vier Jungs für richtig Alarm im Venue. Die Spielstätte ist proppenvoll und der kraftvolle und handgemachte Blues-Rock sorgt für ordentlich Stimmung im Lädchen. deren harter Blues’n’Roll bringt richtig Durchblutung in die Gesichter des Publikums. Das könnte aber auch an der Kopf-Dichte der Humanoiden mit reichlich Gerstensaftzufuhr gelegen haben. Leider müssen wir nach kurzer Zeit die ausgelassene Party verlassen und eilen weiter zum nächsten Spielplatz. Denn etwas zeitversetzt startete im Restaurant Takelage, ebenfalls im Oberstübchen, die Mannschaft von Lokalmatador Motor Planet ihr ebenso rock-lastiges Konzert. Die Band um Sängerin Nici Polixa hatte extra für das Winterblues Festival einige neue Blues-Nummern mit in ihr Programm aufgenommen und die mit einer kräftigen extra Portion Rock im eigenem Stil gewürzt. Den Besuchern ist es mehr als recht, denn man braucht sich nicht umgewöhnen und ausruhen kann man sich auch später wieder. Bei den Konzerten ist sehr auffällig, 1. Ausnahmslos gut agierende und sehr talentierte Blues-Ladies im Frontbereich, 2. Handwerklich sehr gute Musiker, 3. trotz Platzmangel und wenig Vorbereitungszeit, gut ausgesteuerter Ton und genügend Licht, 4. nur Akteure mit Leidenschaft, Spielfreude und frischer Energie im Einsatz. Wie schon letztes Jahr, spielten die Sängerinnen auch beim diesjährigen Winterblues wieder eine herausragende Rolle. Gut so !!
Die Stimmung im weitläufigen Feier-Areal steigt nun überall kontinuierlich und für uns geht es im Laufschritt wieder zurück zur zweiten Halbzeit des Festival-Höhepunkts von Txako und ihren vier Männern. Die Band spielt sich in einen wahren Rausch, die Interaktionen und das blinde Verständnis zwischen den fünf Künstlern auf der Bühne steigern die Atmosphäre immer weiter, uferlos wäre hier ein angemessenes Attribut. Jeder Musiker, Solo oder auch Team, bekommt seine Zeit für seine Küren. Txako hält es nicht mehr auf der Bühne, sie geht in direkten hautnahen Kontakt mit den feiernden Menschen, zieht als Voodoo Woman das Publikum in ihren Bann. All das wird vom Publikum in der erstklassigen und komplett ausverkauften Halle (keine Bändchen mehr, bemerkte Uwe mit berechtigten Stolz) im Fischereihafen immer wieder mit lautstarken Zwischen-Applaus belohnt. Zum Schluss ist die Stimmung am Siedepunkt und die Band ist nach der Zugabe komplett platt, aber super-glücklich !! Wer wieder einmal an diesen ersten Samstag im Februar seinen Allerwertesten nicht hochbekommen hat, Pech gehabt, wieder einmal Blues im Premium-Bereich verpasst. Aber die Planung für das 15er Jubiläum hat Käpt’n Uwe Radermacher schon im Blick. Und wir raten euch dringend, plant das Winter-Blues-Blues Festival 2027 Bremerhaven nächstes Jahr mit ein. Wenn ihr ein Training vorab braucht, wir empfehlen euch Trainingslager für 2026 (alle auch von uns betreut): Schöppingen, Petershagen, Binz, Göhren, Jeinsen, Blues-Kreuzfahrt (es gibt noch einige Kabinen), Bamberg, Live in Reitwein, Würzburg. Wir sehen uns !!
Wir sind pünktlich im Oberstübchen vom Restaurant B-Haven. Das Quartett High Octane um Gitarrist Michael Glienapp hatte dort in einer Bierdeckelgroßen Ecke aufgebaut und steht nach ihren Vorbereitungen in den Startlöchern um ihren Raketen-Treibstoff zu verbrennen. Michael hat noch zu viel Platz, weil die Besucher im Schaufenster-Areal noch nicht mitbekommen haben, was hier gleich abgeht. Er animiert die Zuschauer näher zu kommen, und als die nicht folgen, sprintet er kurzerhand Gitarre spielend durch den Laden. Zweite Gitarre und Bass sind da etwas zurückhaltender, aber der Schlagzeuger drischt auf seine Trommeln ein, als wolle er sie zu Altmetall verarbeiten. „Die haben halt High Octane im Blut“ raunt ein schmunzelnder Blueser hinter uns. Kraftvoller Gesang, energiereiche Gitarren-Arbeit, satter Bass und Trommel-Gewitter verschmelzen zu einem elektrisierenden Live-Erlebnis. Das es auch ruhiger geht, beweisen Sängerin Sammy und Keyboarder Jürgen M. Gorges von Must B Blues im Krohn's Eck als Duo Ivory & Gold. Leider war Nina Morgenroth, die hatte letztes Jahr zusammen mit Must B Blues zwei Stunden im Restaurant Takelage gerockt, krankheitsbedingt ausgefallen. Dafür sprang dann kurzerhand Sammy ein. Das Duo bot einen eher ruhigeren Ausklang des Winter-Blues-Festival 2026. Später kamen auch noch, von der Musik angelockt, einige Musiker von Jones & The Crew und Harpface & The Heat dazu. Bis weit in die Nacht gab es noch Schmuse-Blues beziehungsweise rockige, mitreißende Party-Klänge an zwei Spielplätzen. High Octane spielten pausenlos und hochenergetisch bis der Tank leer war. Zum Glück hatte das Quartett vorher ordentlich vollgetankt und der Raketen-Sprit reichte bis weit nach Mitternacht.
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Es hatten sich auch diesmal wieder viele jüngere Musik-Liebhaber in das Schaufenster eingefunden, und warum: „Klasse Rockmusik am Samstag im Schaufenster Fischereihafen bis in die Morgenstunden am Sonntag, besser geht es nicht.“ Sechs Blues-Bands an fünf Spielstätten, alles zeitlich wunderbar verschachtelt, ein Nonstop-Programm über fast sieben Stunden und alles tatsächlich ohne ein einziges Haar in der Fisch-Suppe. Na also, läuft doch !! Auch 2027 wird es wieder stattfinden, denn die Planung für das 15er Jubiläum läuft und Käpt’n Uwe Radermacher hat schon den Termin im Blick und die ersten Ideen auf dem Zettel. Unten eine Bildserie von Christa – 24 Stunden Arbeit als Roadies !!
Wir sehen uns 2027 !!
Must B Blues in the church in
Loxstedt - Sunday, 8th May 2022
The acoustics were not the best possible but that didn´t matter: wherever Must B Blues set up their equipment, whether it be in a Golf Club, in smaller or larger halls, open-air or on a ship, they are a guarantee for good entertainment. For their concert in the church in Loxstedt they had skilfully adapted their programme to the surroundings. Right near the beginning of their set they played the „Blues For Jesus“ which brought on the first long applause from the well-filled pews. As a counterpart they played something about the devil which was not at all out of place. All in all the whole performance was quieter than the raucous party which is sometimes presented on the boat rolling through the tides of the River Weser. In the second half people began waving and swinging their arms which gave the whole gig the hint of a gospel meeting. This was quite appropriate in this venue.
Jürgen H , the lead singer, certainly put a spell on the audience from the word go. His throaty, strong, bluesy voice accompanied us through the late afternoon into the evening. His annoucements and inter-communication with the other band members were as ever most amusing. He scarcely left the stage but once during the first half he did so that Sarah S. could again show the immense scope of her wonderful voice which we had heard in former concerts („Black Velvet“, „Bring It On Home To Me“). This time, especially „Turn me on“ struck our hearts.
The rhythm section of the band (Manfred B on bass, Helmut S on guitar and Manfred „Charlie“ B on drums) gave their usual solid performance, the so-called back beat. These three guaranteed the perfect playground for the two soloists ( Jürgen G, keyboards and Uwe R ,harp). Alan Price would have been content to hear Jürgen G´s organ on „The House Of The Rising Sun“ and Uwe R would have had no problems to be on the road again with Canned Heat.
The American elements are worth a mention : Seattle , via Chicago down to get your kicks on Route 66 right down the Mississippi to New Orleans. Oh, mother, tell your children not to do what I have done, to spend your life with Must B Blues on the run.
Nobody wants you when you´re down and out but just take that penny for the hat at the church´s exit and you will go home filled with content and satisfaction.
It must be the Blues !
Until Stormy Monday……………..
Their next concert will, however, certainly cheer you up again.
Chris Rhodes
Die Akustik war nicht die bestmögliche, aber das war egal: Wo immer Must-B-Blues ihre Ausrüstung einrichtet, sei es in einem Golfclub, in kleineren oder größeren Hallen, Open-Air oder auf einem Schiff, sie sind eine Garantie für gute Unterhaltung. Für ihr Konzert in der Kirche in Loxstedt hatten sie ihr Programm geschickt an die Umgebung angepasst. Direkt am Anfang ihres Sets spielten sie den „Blues for Jesus“, der den ersten langen Applaus aus den gut gefüllten Kirchenbänken brachte. Als Gegenstück spielten sie etwas über den Teufel, das überhaupt nicht fehl am Platz war. Alles in allem war die gesamte Darbietung leiser als die raue Party, die manchmal auf dem Boot präsentiert wird, das durch die Gezeiten der Weser rollt. In der zweiten Hälfte klatschte das Publikum mit, was dem Auftritt den Charakter einer Gospel - Veranstaltung gab. Dies war diesem Veranstaltungsort sehr angemessen. Jürgen H, der Leadsänger, hat das Publikum von Anfang an beeindruckt. Seine kehlige, starke, bluesige Stimme begleitete uns den späten Nachmittag bis zum Abend. Seine Ansagen und seine Interkommunikation mit den anderen Bandmitgliedern waren wie immer amüsant. In der ersten Hälfte konnte Sarah S. den immensen Umfang ihrer wundervollen Stimme zeigen , die wir in ehemaligen Konzerten gehört hatten („Black Velvet“, „Bring It On Home To Me“). Diesmal schlug uns vor allem
„Turn Me On“ auf unsere Herzen.
Die Rhythmussektion der Band (Manfred B am Bass, Helmut S an der Gitarre und Manfred „Charlie“ B an den Drums) gab ihre übliche solide Leistung, den sogenannten Back Beat. Diese drei garantierten den Spielplatz für die beiden Solisten (Jürgen G, Piano & Hammond und Uwe R, Bluesharp). Alan Price wäre damit zufrieden gewesen, Jürgen Gs Orgel auf „The House of the Rising Sun“ zu hören, und Uwe R hätte keine Probleme gehabt, mit Dosenhitze wieder unterwegs zu sein. Die amerikanischen Elemente sind eine Erwähnung wert: Seattle, über Chicago, um Ihre Schritte auf der Route 66 den Mississippi nach New Orleans zu machen. Oh, Mutter, sag deinen Kindern, sie sollen nicht das tun, was ich getan habe, um dein Leben auf den Lauf zu bringen. Niemand will dich, wenn du runter und raus bist, aber nimm diesen Cent für den Hut am Ausgang der Kirche und du wirst voller Inhalte und Zufriedenheit nach Hause gehen. Es muss der Blues sein! Bis zum stürmischen Montag ... Ihr nächstes Konzert wird Sie jedoch sicherlich wieder aufmuntern.
Chris Rhodes
Hey, Mr Blues Harp Man, spiel ein Lied für mich,
Ich bin so müde und es gab keine Orte, an die ich gehen konnte,
Hey, Mr Blues Harp Man, spiel ein Lied für mich,
Am Jingle Jangle Abend komme ich dir nach
Nimm mich mit auf eine Reise auf deinem magischen wirbelnden Schiff,
Meine Sinne Corona entkleidet,
Meine Hände können nicht greifen,
Meine Zehen sind zu taub um zu treten,
Ich warte nur darauf, dass meine Stiefelabsätze wandern,
Ich bin bereit, überall hinzugehen, ich bin bereit zu waten,
Durch die Weserlichtung,
Wirf deinen Tanzzauber in meine Richtung, ich verspreche, nicht zu verblassen
verstorbenen Amy Whitehouse und ihr Duett mit Jürgen H. gegen Ende des Sets, als sie sang (am passendsten, als das Schiff zum Anlegen einlief) Bring It On Home To Me, geschrieben von den verstorbenen Sam Cooke und mach
Aber auf der Bühne standen 5 andere, manchmal sechs. Ein Kompliment an das Rückgrat der Band, an Manfred, Helmut und Charlie, die den Takt hingelegt haben, damit die beiden großartigen Solisten Uwe und Jürgen G genügend Raum bekamen, um zu zeigen, wie brillant sie ihre Instrumente spielen können.
Als Jürgen H. ankündigte, dass der God Of Hellfire uns den Blues bescheren würde (und uns nicht in die verrückte Welt von Arthur Brown führen würde), wussten wir, was uns bevorstand. Da saßen wir auf unseren Sitzen, tippten mit den Fingern und scharrten mit den Füßen. Ja, es gab genug hübsche Flamingos, um die Nachbarschaft zu verschönern. In der eingemachten Hitze der Schiffslounge waren wir nicht wieder auf der Straße, sondern wieder auf dem Wasser, flussaufwärts und nicht landaufwärts. Must B Blues spielte 3 Stunden (inklusive ein paar Verschnaufpausen), bis es Zeit für das Home Sweet Home war.
Und wer war Nummer 6? Steffi kam auf die Bühne und begrüßte uns mit ein paar kehligen, verruchten, hexenhaften Schreien, die für den Abend viel mehr versprachen. Und sie hat geliefert! Man würde kaum ahnen, dass sie neu in der Band ist. Sie schien bereits gut integriert und an die Possen der anderen Musiker gewöhnt zu sein. Es war viel Rauch und Soul in dieser bluesigen Stimme und diese Dame weiß sicherlich, wie man Boogie-Woogie macht. Am herzzerreißendsten ihre Interpretation eines Liedes der
te in den sechziger Jahren einen Hit von The Animals.
Wir alle wussten, warum wir wieder auf der MS Geestemünde waren, da der Harfenspieler oft an Bord ist, um die Touristen zu unterhalten. Oder war es nur eine Ausrede, um diese Shanties zu spielen? La Paloma! Sehr witzig (aber nicht in Bokel-Kransmoor spielen, denn die Jungs von den Kartoffelfeldern werden nicht verstehen, was los ist – und auch der Wirt dort).
Auf dem Cover der Sergeant Pepper´s Lonely Heart´s Club Band LP ist zu lesen: „Eine herrliche Zeit ist für alle garantiert“.
Eine perfekte Beschreibung eines Abends mit Must B Blues.
Chris Rhodes CR (chronically rational)
Kritik eines Blues-Liebhabers
I was On The Road Again, not on a Stormy Monday but on a wet, cool Saturday to listen to the Boom Boom of Must Be Blues. After they had warmed us up with some Green Onions as an entrée, we were given an excellent first long set of 80 minutes of basic blues. At last I have understood what Jimi Hendrix was going on about in Red House, thanks to the explanations of your singer. After the break, the arrival of the ex-Blues Brothers Loxstedt man gave the show an extra kick as more and more elements of Rhythm & Blues and even Rock appeared on the programme. Your lady singer, la crème de la crème, topped the whole thing with songs which touched my soul like Black Velvet before I left to tell my Mégane GT to Bring It On Home To Me.
The band is getting better all the time. I do not wish to single out any particular member. Just let me add that Helmut Stehr, alongside his solid rhythm guitar, showed the odd lead element. He should explore the possibilities here!
The place was pretty full and I only saw contented faces on leaving.
Keep going! You are doing a fine job!
Chris Rhodes
Melody Maker
Kritik eines Blues-Liebhabers
Die Route 66 ist weit weg, aber du könntest deine Kicks bekommen, wenn du letzte Nacht die A27 nach Cuxhaven gefahren bist. Nachdem ich diese Band im September in Stotel (südlich auf der A27) gesehen hatte, war es interessant, ungefähr das gleiche Set in verschiedenen Umgebungen zu sehen. Die höhere Decke des nach Jules Vernes Kapitän in "Moby Dick" benannten Veranstaltungsortes schien zu einer etwas besseren Akustik beizutragen. Die Band begann pünktlich und es war vom ersten Moment an klar, dass das Publikum nicht bis Mitternacht warten musste, um sich nach der Arbeitswoche wieder zu erholen, während der einige von ihnen das Gefühl hatten, dass sie unten waren. Mit den ersten Akkorden ihres Openers fielen die Beine und Hände der Zuschauer in den Takt. Einige rutschten von ihren Barhockern, so dass sie den ganzen Körper im Rhythmus von Booker T und The MG's bewegen konnten. Es war ihnen egal, ob es um grüne Zwiebeln ging, sie wollten nur ihren Spaß haben. Und der Beat setzt sich fort, getragen von einem soliden Bass und präzisem Schlagzeug, ergänzt durch die Rhythmusgitarre und vorne gefüllt von dem fähigsten Keyboarder und der hypnotisierenden Harfe. Nach dem instrumentalen Entrée erschien ihr Sänger auf der Bühne und setzte die Party richtig in Brand. Nein, er drohte mit "Fire" aus Arthur Browns verrückter Welt anzufangen, aber das war nur der erste seiner vielen Witze. Anstelle des Gottes des Höllenfeuers erhielten wir für die nächste Stunde wieder eine erstklassige Blueslektion. Nach der Pause bekamen wir einige R & B- und Soul-Elemente, die durch die Ankunft von Sarah Debusmann auf der Bühne bereichert wurden. Was für eine fantastische Stimme! Wie in Stotel ein paar Wochen vor ihrer Wiedergabe von Black Velvet ging unter die Haut. Sie erschien für die letzte Nummer und machte ein Duett von Sam Cookes klassischem Stück Bring It On Home To Me, an das sich die Grauhaarigen im Publikum in der Version von The Animals in den Sechzigern erinnern werden.
Mit den Zugaben lief das Konzert gut über zwei Stunden. Wirklicher Wert für Ihr Geld! Wie in Stotel sind die zahlreichen Zuhörer (und Tänzer) gut gelaunt fürs Wochenende. Auf dem Weg zurück in den Süden auf der A27, verstand ich plötzlich die Verbindung zwischen Red House, Boom Boom und I've My Mojo Working. Fahren Sie weiter, Must B Blues! Du machst einen tollen Job und deine eigene Begeisterung ist authentisch!
Chris Rhodes
North German Blues Journal
MustBBlues
Ein tolles Konzert mit vielen begeisterten Besuchern bein WINTER BLUES FESTIVAL
am 2. Februar 2019 im THEATER IM FISCHEREIHAFEN (TIF) BREMERHAVEN
Repertoire
| Ain´t No Sunshine When She´s Gone_Bill Withers
| Back At The Chicken Shack_Jimmy Smith
| Big Boss Man_Elvis Presley
| Blues Why Do You Worry Me_Charlie Musselwhite
| Boom Boom_John Lee Hooker
| Bring It On Home To Me_Sam Cooke
| Caldonia_Louis Jordan
| Come On Down_German Classis Blues Trio
| Dead End Road_J. J. Cale
| Down In New Orleans_N´City Blues
| Everyday I Have The Blues_B. B. King
| Going Up The Country_Kitty, Daisy & Louis
| Got My Mojo Working_Muddy Waters
| Heal Me Baby_The Bluesanovas
| Hoochie Coochie Man_Muddy Waters
| I´m A Bluesman_Magic Slim
| In The Midnight Hour_Wilson Pickett
| I Put A Spell On You_Joe Cocker
| I Put My Baby Out_Sugar Ray & The Bluetones
| King Of The Jungle_Mingo & The Blues Intruder
| Mad `Bout Somethin´_James Harman
| Mary Ann_Ray Charles
| Maudie_ John Lee Hooker
| Miss You_Rolling Stones / Milk´n Blues
| Mustang Sally_Wilson Pickett
| Must Have Been The Devil_Otis Spann
| My Babe_Little Walter I My Girl Josephine_Taj Mahal
| Nobody Knows You When You´re Down And Out_Bessie Smith
| Oo-h-Wee-Baby_Snowy White
| One Scotch, One Bourbob, One Beer_John Lee Hooker
| On The Road Again_Canned Heat/Willie Nelson
| Raining In My Heart_Slim Harpo
| Ramblin´ On My Mind_Robert Johnson
| Red House_Jimi Hendricks
| Route 66_Chuck Berry
| Roadhouse Blues_The Doors
| Satisfy Suzie_Chris Farlowe
| Shake Your Hips_Rolling Stones
| Scratch My Back_Slim Harpo)
| Sensitive Kind_J. J. Cale
| Sea Cruise_Johnny Rivers
| She Just Wants do Dance_Keb´Mo / George Nussbaumer
| Somebody Help Me_Mighty Sam McClain
| Something You Got_B. B. King
| (Call It) Stormy Monday_B. B. King
| Stone In My Path_Grady Champion
| Sweet Home Chicago_Robert Johnson
| Swingin´ Shephard Blues (Mein Hund heißt Molly)
| (Call Me) The Breeze_J.J. Cale
| Trabbl?_Bockrock
| Unchain My Heart_Jo Cocker
| Watching The River Flow_Chris Farlowe
| (In The) Wee Wee Hours_Chuck Berry
u. v. a.
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Jimi Hendrix
"Red House" is a song written by Jimi Hendrix and one of the first songs recorded in 1966 by the Jimi Hendrix Experience. It has the musical form of a conventional twelve-bar blues and features Hendrix's guitar playing. He developed the song prior to forming the Experience and was inspired by earlier blues songs.
"Red House" was first released on the British edition of Hendrix's debut album Are You Experienced in May 1967 (for the American album release, previously released Experience singles were used in its place). A second similar take was eventually released in the US in July 1969 on the American Smash Hits compilation.
The song was a fixture of Hendrix concerts throughout his career. Although the lyrics and basic structure were followed, his performances usually varied from the original recording. Many were recorded and continue to be released officially for the first time, including on Miami Pop Festival (2013) and Freedom: Atlanta Pop Festival (2015). "Red House" has also been performed and recorded by a variety of blues and other artists.
Lyrics
Red House
"Wait a minute something's wrong here, the key won't unlock this
door
Wait a minute something's wrong, Lord have mercy this key won't
unlock this door
(Something's goin' on here)
I have a bad, bad feeling, that my baby don't live here no more ...
Well I might as well go back over yonder, way back among the hills
(Yeah that's what I'm gonna do)
Lord I might as well go back over yonder, way back yonder across
the hills
'Cause if my baby don't love me no more, I know her sister will
(Yeah, how's that?)"
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The Doors
The Doors waren eine US-amerikanische Rockband. Die Gruppe gilt als eine der einflussreichsten Bands der 1960er Jahre. Den Quellenangaben zufolge haben sie in ihrer Karriere mehr als 80 Millionen Tonträger verkauft, damit zählen sie zu den Interpreten mit den meisten verkauften Tonträgern weltweit. Die erfolgreichste Veröffentlichung von The Doors ist das Album The Best of The Doors mit rund 11,6 Millionen verkauften Einheiten. Ray Manzarek prägte durch sein Orgelspiel die Musik der Band entscheidend mit, zudem improvisierten er und Gitarrist Robby Krieger in langen Soli. Die aktive Zeit als Doors-Keyboarder bezeichnete Manzarek selbst als eine Zeit der höchsten Erfüllung, Nach dem Tod von Jim Morrison am 3. Juli 1971 in Paris brachten die restlichen Bandmitglieder noch zwei Alben heraus, die aber wenig erfolgreich waren. Im April 1973 löste sich die Band auf.
Lyrics
"A-keep your eyes on the road, your hand upon the wheel
Keep your eyes on the road, your hand upon the wheel
Yeah, we're goin' to the roadhouse We're gonna have a real
A-good time
Yeah, the back of the roadhouse they got some bungalows
Yeah, the back of the roadhouse they got some bungalows
And that's for the people Who like to go down slow
Let it roll, baby, roll ... all night long
Do it, Robby, do it All right Hey, yeah
You gotta roll, roll, roll
You gotta thrill my soul, all right Roll, roll, roll, roll
A-thrill my soul Ya gotta beep a gonk a chucha
Honk konk konk Da ga da beep a con ja choo chon
Honk honk honk A don ta ee cha koo na nee cha
Bop a loo la ree chow Bomp a kee cho ee sonk konk
Yeah, ride"
Muddy Waters
McKinley Morganfield (April 4, 1913 – April 30, 1983), known professionally as Muddy Waters, was an American blues singer-songwriter and musician who is often cited as the "father of modern Chicago blues", and an important figure on the post-war blues scene.
Muddy Waters grew up on Stovall Plantation near Clarksdale, Mississippi, and by age 17 was playing the guitar and the harmonica, emulating the local blues artists Son House and Robert Johnson.[4] He was recorded in Mississippi by Alan Lomax for the Library of Congress in 1941. In 1943, he moved to Chicago to become a full-time professional musician. In 1946, he recorded his first records for Columbia Records.
In the early 1950s, Muddy Waters and his band—Little Walter Jacobs on harmonica, Jimmy Rogers on guitar, Elga Edmonds (also known as Elgin Evans) on drums and Otis Spann on piano—recorded several blues classics, some with the bassist and songwriter Willie Dixon. In 1958, he traveled to England, laying the foundations of the resurgence of interest in the blues there.
Muddy Waters' influence is incalculable, on blues as well as other American idioms—such as Rock and roll and Rock music.
Lyrics
Got my mojo working, but it just won't work on you
Got my mojo working, but it just won't work on you
I want to love you so bad, I don't know what to do
Going down to Louisiana to get me a mojo hand
Going down to Louisiana to get me a mojo hand
I'm gonna have all you women under my command
Got my mojo working
Got my mojo working
Got my mojo working
Got my mojo working
Got my…
I got a gypsy woman givin' me advice
I got a gypsy woman givin' me advice
I got a whole lottsa tricks keepin' her around
Songwriter: Preston Foster
John Lee Hooker
John Lee Hooker (* 22. August 1917 in Clarksdale, Mississippi; † 21. Juni 2001 in Los Altos, Kalifornien) war ein einflussreicher US-amerikanischer Bluesmusiker. In einem Interview sagte Hooker einmal, dass sein Stiefvater ihn zu seinem eigenen, unverwechselbaren Stil gebracht habe. Die ersten Aufnahmen und Auftritte spielte er mit einer Stella-Akustikgitarre und einem Tonabnehmer ein.
John Lee Hooker spielte meist Halbresonanzgitarren vom Typ einer Gibson ES-335. Zu diesem Typ zählt auch das Modell Epiphone Sheraton, von dem der Gitarrenhersteller ein signature-Modell "The Boogie man" herstellte. Anfang der 1960er spielte er auch eine Epiphone Zephyr. Er verwendete meistens Fender-Verstärker.
Boom Boom
If you're alone and you need a friend
Someone to make you forget your problems
Just come along baby
Take my hand I'll be your lover tonight
Whoa oh oh oh This is what I wanna do
Let's have some fun What I want is me and you
Boom boom boom boom I want you in my room
Let's spend the night together From now until forever
Boom boom boom boom I wanna go boom boom
Let's spend the night together Together in my room
Everybody get on down The Vengaboys are back in town
This is what I wanna do Let's have some fun
What I want is me and you Boom boom boom boom
I want you in my room Let's spend the night together
From now until forever Boom boom boom boom
I wanna go boom boom
Let's spend…