Must B Blues – mehr als nur Blues

Seit einigen Jahren bringt Must B Blues frischen Wind auf die Bühne. Die Band präsentiert einen abwechslungsreichen Querschnitt durch verschiedene Bluesstile – von klassisch bis modern, von groovend bis gefühlvoll.

Mit der Sängerin Nina Morgenroth hat die Gruppe ihr musikalisches Spektrum erweitert: Neben kernigen Bluesnummern finden nun auch Songs aus benachbarten Genres den Weg ins Repertoire. Dennoch bleibt die Band ihrer Leidenschaft, dem Blues, treu – immer authentisch, immer mitreißend.

Das Line-up:

·         Nina Morgenroth – Gesang

·         Gavin Hayes  – Drums

·         Manfred Borchert – Bass

·         Helmut Stehr – Gitarre

·         Uwe Rademacher – Bluesharp
.         Jürgen M. Gorges – Piano & Hammond 

·         Christian Wiegand – Saxophon

Neu im Ensemble ist Gavin Hayes an den Drums, ebenfalls Christian Wiegand, der mit seinen Saxophon-Einlagen für zusätzliche Klangfarben sorgt.

Ob in kleiner Clubatmosphäre oder auf großer Bühne – Must B Blues begeistert mit Spielfreude, abwechslungsreicher Songauswahl und einem Groove, der das Publikum unweigerlich in Bewegung bringt. Tanzlust und gute Laune sind garantiert!


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Nina Morgenroth

Ende der 70er in Bremerhaven geboren, wollte ich während der Grundschule unbedingt Klavier spielen lernen - und bekam zu Weihnachten eine Gitarre; dabei wollte ich mich doch so gern beim Singen selbst begleiten. 

Nach der ersten Band in der Schule (Gesang und Bass) landete ich schon bald als Frontfrau für 6 Jahre bei "Nimm's Leicht" - einer fetzigen Garagen-Deutschrock-Band mit eigenen Stücken. Ab den 2000ern durfte ich viel Erfahrung mit verschiedenen Auftragsarbeiten im Tonstudio sammeln und war als Gastsängerin auf CD und live bei diversen Bands zu hören. Hierzu gehörten u. a. "Crossfire" , "Dreist", "Kranich.Band" usw. 

Mehrmalige Siege bei Gesangswettbewerben führten zu meinem eigenen kleinen Unplugged-Projekt "Vitamin B". 2024 fand ich wieder zurück zur Rockmusik und nahm den Platz am Mikrofon bei den "Heavy Weights of Rock" ein. Ich muss zugeben, dass der Blues noch nicht wirklich zu mir gehörte. Aber nach nur einer gemeinsamen Probe war klar, dass ich auch bei MustBBlues das Mikrofon nicht wieder aus der Hand geben will und fühle mich als Küken hier pudelwohl. 

Gavin Hayes

Die wichtigsten Stationen an den Drums waren

2005 - 2009 Motorplanet (Bluesrock)

2009 - 2010 Seasons Of Time (Progrock)

2009 - 2013 Paerlypop Schlagerband (Deutscher Schlager)

2014 - 2018 Turning Wheel (Pop / Rock)

2019 - 2021 Passion Punk (Punk)

seit 2016 Delicious Divine (Partyband)

seit 2025 MBB

Bin in vielen Genres zu Hause, nie um einen Spruch verlegen, von Helgoland bis Pfronten auf den Bühnen unterwegs. Angefangen im Blasorchester der Lessingschule, geendet in den Niederungen des Blues...

Uwe Rademacher

 Zur Bluesmusik bin ich eher unfreiwillig gekommen – und genau das war mein Glück. Mein älterer Bruder Karl begann damals Bluesharp zu spielen und zwang mich irgendwann, ihn mit einer zweiten Mundharmonika zu begleiten. Er zeigte mir, wie er sich den Rhythmus vorstellte, und so nahm alles seinen Anfang. Den Blues selbst kannte ich schon vorher: Im Plattenschrank standen die Schallplatten meiner Eltern und natürlich die Bluesplatten meines Bruders. So wurde ich gewissermaßen zum Bluesharp-Spielen gedrängt – und das war gut so. Bis heute begeistert mich dieses kleine Instrument mit seinen scheinbar unendlichen spielerischen Möglichkeiten. Erste Bühnenerfahrungen sammelte ich mit den Bands „Helmas Helmets“ und „Double B“. Seit inzwischen 14 Jahren helfe ich außerdem bei der Organisation des Winter Blues Festivals in Bremerhaven. Musikalisch geprägt haben mich Bluesharper wie James Harman, Lee McBee, Kim Wilson und einige andere. 

Manfred Borchert

Kurz soviel: angefixt erstmalig mit Blues, Bluesrock, 1969 Canned Heat, dann nie wieder losgekommen, ständige Begleiter auf meinem musikalische Bluesweg waren fortan Muddy Waters, Buddy Miles, John Lee Hooker, Big Joe Williams etc. Über Liedermacher Gitarre Ende der 80er erstmalig in Formation am Bass gespielt (eigene und bekannte Bluesnummern),
Gründungsmitglied bei Helmas Helmets.

Helmut Stehr

(Rhythmusgitarre, Background-Vocal) aus Lilienthal hat Mitte der 70er Jahre mit dem Gitarrespielen begonnen und bereits damals mit Uwe Rademacher in Freizeitbands gespielt. Im Jahr 2002 Gründungsmitglied bei HELMAS HELMETS (Blues, Rock, Oldies).
Nach der Auflösung im Jahr 2014 verstärkte sich der Wunsch, weiterhin für gute Gitarrenrhythmen in einer Bluesband zu sorgen (frei nach dem Motto “ohne Blues wäre das Leben ein Irrtum“). Seit 2016 ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Mag vielseitig bluesorientierte Musik. Als musikalische Vorbilder sind Jimmie Vaughan, J.J. Cale und Eric Clapton zu nennen.

Jürgen M. Gorges

Mein Großvater väterlicherseits ist schuld: Von ihm erbte ich das große schwarze Klavier, auf dem mit 8 Jahren meine ersten musikalischen Erkundungen begannen, ich klassischen Unterricht bekam, um mit 16 Jahren das Klavierspielen wegen „Uncoolness“  zugunsten des Gitarre-Spielens in einer Rockband aufzugeben. Dort entdeckte ich auch die (Hammond-)Orgel, um sie dann auch solo zu spielen, in Hotelbars und anderswo, um mit 30 durch einen Freund zum Jazz und damit zum Klavier zurück zu kommen. 25 Jahre aktiv bei „Cocktail“, einer Gala-Band in Bremerhaven, die auch in Bremen, Stade und Hamburg aktiv war. Heute begleite ich Sängerinnen (z.B. Carla Mantel, Evelyn Friesinger), bin als (Jazz)-Pianist - solo oder im Trio - unterwegs und schon lange begeistert vom Blues.

Christian Wiegand 

Sonst eher im Verborgenen musikalisch tätig, treibt mich diese Bluesband von Bühne zu Bühne und ab und zu zum Wahnsinn. Eigentlich ist mein Schwerpunkt Jazz und Klassik aber seitdem mich mein Jazzkollege Jürgen M. Gorges zur Bluesband mitgeschleppt hat, begreife ich Auftritt für Auftritt, dass der Blues echte Volksmusik ist. Die Leute kennen die Grundlagen, erwarten genau das und kriegen es auch. Das macht mir Spaß und so soll es von mir aus noch ´ne ganze Weile weitergehen.

„Der Blues ist ein Gefühl, ein Gemütszustand. Für mich ist er etwas Positives, nicht so negativ wie für viele andere Leute. Die rufen nach Hilfe oder wollen jemand erzählen, wie schwer sie es im Leben hatten... Wenn ich einen Blues schreibe, versuche ich, allen zu helfen, von kleinen Kindern bis zu Großmüttern und Großvätern. Der Blues sollte positiv und nicht traurig sein."

Clarence „Gatemouth" Brown (1924 - 2005)

Blues-Gitarrist aus Louisiana, er beeinflusste mit seinen unzähligen Platten-Aufnahmen mehrere Generationen an Musikern (u.a. auch Eric Clapton und sogar Frank Zappa!). Seit 1999 in der Blues Hall of Fame.